Was kannst du tun, um klar zu kommunizieren?

Was kannst du tun, um klar zu kommunizieren?

Richtig zu kommunizieren will gelernt sein. Manchen fällt es leicht, andere müssen etwas üben. Aber was ist dabei zu berücksichtigen?

Fragen wie:

  • Was will ich sagen?
  • Wem will ich das sagen?
  • Was soll mein Gegenüber verstehen?

sollte man für sich selbst geklärt haben, denn oft kommuniziert man zwar etwas, aber der andere versteht es falsch beziehungsweise ganz anders, als man es gemeint hat. Kennst du das?

Bei der Handy- und E-Mail-Kommunikation kommt im Vergleich zu persönlichen Gesprächssituationen noch eine zusätzliche Hürde hinzu: Der Ton fehlt. Dabei ist der Ton das WICHTIGSTE. Je nachdem, welchen Ton wir anschlagen, kann unser Gegenüber das Gesagte ganz unterschiedlich interpretieren, selbst wenn wir dieselben Worte verwenden.

Für E-Mail, Handy und Co. gilt, da diese Dimension wegfällt, also: Achtung, schwierig!

Der Ton macht die Musik,

sagt man – und das stimmt tatsächlich. Wer den richtigen Ton nicht trifft, wird auch nicht gut kommunizieren können.

Bin ich zum Beispiel aufgeregt oder genervt und sage zugleich etwas Liebevolles, wird mein Gegenüber das meistens nicht als liebevoll annehmen. Denn sein Unterbewusstsein nimmt die Schwingungen auf, die sich hinter den Worten befinden, und spürt unsere negativen Gefühle.

Wichtig ist, klar und zentriert zu sein, bevor man etwas sagt. Das geht vielleicht nicht immer, aber in wichtigen Fällen ist es äußerst zu empfehlen – erst entspannen und seine Gefühle für sich selbst klären, dann dem anderen sagen, was man auf dem Herzen hat.

Ist man gerade verärgert, ist es besser, erst einmal „runterzukommen“, bevor man versucht in Worte zu fassen, was man möchte. Manchmal hat man auch gar nichts mehr zu sagen, wenn der Ärger vorbei ist. Ging es dir auch schon so? Du wolltest jammern und schreien, weil du so sauer warst, aber als die Wut verflogen war, merktest du, dass du eigentlich gar nichts mehr Wichtiges zu sagen hattest?

Kommunikation ist etwas, das man ohnehin tut – mit und ohne Worte.

Manchmal ersetzt ein Lächeln ganz viele Worte und kommt sogar noch besser an. Die Frage, die man sich selbst stellen kann, ist: Was will ich jetzt gerade kommunizieren? Wenn man für sich eine Antwort auf diese Frage hat, folgen Worte und Körpersprache von ganz allein. Wir müssen uns allerdings auch fragen, wie wir unsere Gedanken und Gefühle am besten für den anderen zugänglich machen können.

Will ich also ausdrücken, dass ich müde bin und Ruhe brauche, ist es besser zu sagen: „Ich brauche etwas Ruhe, bitte beschäftige dich selbst“, statt zu meckern und zu wiederholen, dass der Tag anstrengend und stressig war, in der Hoffnung, dass das Gegenüber den Wink schon verstehen und uns in Ruhe lassen wird.

Die Frage ist: Weiß ich selbst, was ich kommunizieren will? Sie sich selbst zu stellen, ist ein Prozess des Bewusstwerdens und eine Selbstbeobachtung, die uns auf Dauer sehr gut tun kann.

Der Trick für eine reibungslose Kommunikation

ist, sich immer wieder zu fragen: Was will ich sagen (mit Worten oder ohne), und was soll mein Gegenüber verstehen?

Wenn man das regelmäßig tut, ist die Kommunikation irgendwann ganz klar und unmissverständlich für den anderen, weil man selbst ganz genau weiß, was man ihm sagen möchte.

Viel Spaß dabei!

 

Bild: Fotolia_124201280

Du benötigst Hilfe?

Mein Geschenk für dich! 15 Minuten zum Kennenlernen. Ganz einfach Wunschtermin eintragen.

Buche dein persönliches Gespräch mit mir.

Jetzt kostenloses Kennenlerngespräch buchen

oder

Buche jetzt mein mediales Coaching oder eine Energieübertragung aus meinen Angeboten, damit ich dich gleich dabei unterstützen kann, dein Problem zu lösen.

zu den Angeboten