Krankheiten: Warum bin ich krank oder muss krank werden?

Krankheiten: Warum bin ich krank oder muss krank werden?

Krankheiten beschäftigen viele von uns. Vor allem, wenn man krank ist oder wenn man einen Heilberuf hat. Ansonsten, solange man selbst und die Familie gesund sind, beschäftigt man sich normalerweise eher nicht mit „krank sein“. Aber was bedeutet eigentlich „krank sein“?

Ist es etwas, wovor man Angst haben muss? Ist es etwas Nerviges oder Lästiges, das so schnell wie möglich wieder beseitigt werden soll, oder ist es etwas Gutes/Sinnvolles?

Letzten Endes kommt es auf die Perspektive an: Mal ist es praktisch, krank zu sein und ein paar Tage im Bett bleiben zu können. Mal ist es nervig, weil man gerade noch so viel zu tun hat und die Krankheit sehr ungelegen kommt. Aber: Kranksein ist nichts Schlimmes. Ein Beispiel: Wenn ich krank bin, habe ich Zeit für mich; und vor allem habe ich Zeit, mir folgende Frage zu stellen: Bin ich auf dem richtigen Weg? Meistens ist man nicht ganz auf dem richtigen Weg, wenn man krank wird – und das möchte unsere Seele uns mitteilen. Die Gründe können vielfältig sein, und es soll hier nichts pauschalisiert werden, aber wenn ich in der Lage bin, herauszufinden, warum ich krank geworden bin, und wenn ich dazu noch in der Lage bin, mein Verhalten zu ändern, dann ist die energetische Grundlage für meine Krankheit nicht mehr da, es gibt dafür sozusagen keinen Nährboden mehr. Habe ich diesen Grund verstanden und den Nährboden oder die Blockade aufgelöst, bin ich durch meine Krankheit gewachsen und im Nachhinein glücklicher als vorher. Also hat mir die Krankheit gedient.

Das ist nicht leicht zu verstehen, wenn man sehr krank ist – das gebe ich zu, und das verstehe ich auch sehr gut. Es kann natürlich schwerwiegende Fälle geben, wo sich die Seele, aus welchem Grund auch immer, dafür entschieden hat, dass der Mensch ein Leben lang krank oder behindert ist. Gott sei Dank sind das eher Ausnahmen, aber auch solche Fälle lassen sich auf dieselbe Art und Weise betrachten. Vielleicht wächst die Seele dadurch, dass der Mensch ein Leben lang krank ist – wer weiß? In solchen Fällen – sowie bei schwereren Krankheiten – gilt es erst einmal, seinen Zustand anzunehmen und zu akzeptieren. Das ist der einzige Weg, um eine Besserung zu erreichen. Wenn man sich dagegen wehrt, wird es meistens schlimmer. Es gilt, die Krankheit nicht zu bekämpfen, sondern sie zu verstehen. Hast du das gewusst?

Wenn man seine Krankheit „verstanden“ und sein Leben bzw. seine Einstellungen geändert hat, heilt man schneller. Und jetzt kommt der Tipp, der dir helfen soll, deine Krankheit zu verstehen. Nimm ein Blatt Papier und schreib folgende Fragen auf: Wieso bin ich krank? Was soll ich daraus lernen? Was kann ich tun, um wieder gesund zu werden? Denk nicht nach, sondern versuche, eine Antwort zu schreiben – gerade so, wie sie dir in den Sinn kommt. Das mag ein bisschen Übung erfordern, aber wenn du dies einige Male tun, wirst du Antworten bekommen. Das ist eine Art, sein Unterbewusstsein zu befragen. Man wird aus solchen Übungen immer Erkenntnisse gewinnen, und man lernt sich selbst kennen – und seine Seele.

Wenn man in der Lage ist, seine Krankheit anzunehmen und zu sagen: „Okay, du bist da, und es gibt einen Grund dafür. Ich habe dich angezogen. Wenn ich etwas an mir verändere, musst du nicht unbedingt bei mir bleiben“ – dann ist man in der Lage zu wachsen, seine Situation anzunehmen, so wie sie ist, und die Verbesserungen einzuleiten, die unsere Seele bzw. Gott von uns erwarten. Hat man dies getan oder den Weg oder die Denkweise angepasst, kann Heilung geschehen. Aber: Man darf es nur aus Überzeugung und aus dem Herzen tun, denn wenn man es nur wie eine Pflicht absolviert, kann man seinen Zustand nicht verbessern.

Kranksein ist, anders formuliert, ein Zustand, in dem man momentan nicht gesund ist. Ist man nicht gesund, ist man nicht in seiner Mitte. Es gilt, diese Mitte wiederzufinden, und der Krankheit den Raum, den man (unbewusst) für sie geschaffen hat, wieder zu nehmen. Viele werden sich hier die Frage stellen: „Was aber ist mit ansteckenden Krankheiten? Ich kann doch nichts dafür, wenn ich mich angesteckt habe.“ Das stimmt. Man kann bewusst sicherlich nichts dafür, aber was sagt das Unterbewusstsein dazu? Probiere, es wie oben vorgeschlagen aufzuschreiben, und du wirst vermutlich über die Gründe staunen, die du findest. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei – und vor allem Gesundheit.

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